Was ist die häufigste Ursache für Zahnverlust ab 40?

Ab 40 Jahren ist die Parodontitis die häufigste Ursache für die Entfernung von Zähnen. Auch der Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herzerkrankungen und rheumatischen Beschwerden ist inzwischen nachgewiesen.

Wege zur Ursachenbekämpfung

Um wirklich die Ursachen der Parodontitis zu bekämpfen, ist es erforderlich, die bakterielle Infektion zu beseitigen.
Insbesondere Keime in den Zahnfleischtaschen und auf den Wurzeloberflächen sind verantwortlich für den Zahnverlust.
Sie verursachen die Zerstörung von Gewebe und Knochen.

Die herkömmliche Methode und die Alternativen

Früher erfolgte die Behandlung durch sogenannte „Lappen-Operationen".
Hier wurden die Zahnfleischtaschen „aufgeklappt". Warum? Man konnte so diese Bereiche unter direkter Sicht bearbeiten. Die Beläge auf den Wurzeloberflächen wurden mit hohem Kraftaufwand für den Zahnarzt abgekratzt. Dabei wurde immer auch ein wenig der Wurzeloberfläche abgetragen und diese somit geschädigt. Viele Patienten, die diese Behandlung erlebt haben, wollen keine weitere Behandlung mehr haben. Der Grund sind die Dauer der Behandlung und die länger andauernden Schmerzen und Schwellungen.

Das Vector-System

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Die Behandlungsspitze des Vector-Systems ist so geformt wie die Untersuchungs-Instrumente, mit denen die zu behandelnden Bereiche zuvor festgestellt wurden. So können alle behandlungswürdigen Bereich auch mit dem Behandlungsinstrument erreicht werden.
Das Vector-System verwendet schonende Ultraschallschwingungen.

Was sollte vor der Behandlung berücksichtigt werden?

Soll eine Parodontitis-Behandlung mit der Vector-Methode erfolgen? Dann sollte vorher eine gründliche Zahnreinigung erfolgen. Selbstverständlich ist auch der allgemeine Gesundheitszustand zu berücksichtigen. Ein Speicheltest hilft die Keime zu erkennen, die für die Probleme verantwortlich sind. Es kann nötig sein, ein passendes Antibiotikum und weitere homöopathische Medikamente einzunehmen. Hier ist auch der Knochenaufbau zu berücksichtigen.

Wie wird die Vector-Behandlung durchgeführt?

Mit dem feinen Ende des Gerätes werden Bereiche, die tief unter dem Zahnfleischrand liegen, erreicht. Durch die Form der Reinigungsspitze können Bereiche gereinigt werden, die für andere Instrumente nicht zugänglich sind. Das Vector-System führt dabei sanfte senkrechte Bewegungen aus. Durch den Ultraschall werden Zahnbeläge und Zahnstein abgetragen und fortgespült. Ja selbst die Bakterien werden durch Ultraschalleinwirkung und Polierflüssigkeit zerstört. Durch die Vector-Methode werden nicht nur schädlichen Beläge von der Oberfläche der Zahnwurzel entfernt. Durch das Gerät gelangt eine spezielle Spül- und Polierflüssigkeit auf den behandelten Bereich. Damit kann die Reinigung gründlicher ablaufen. Die gelösten Ablagerungen und Krankheiten hervorrufenden Bakterein werden weggespült.

Sind Schmerzen zu erwarten?

Bei der Vector-Methode sind meist so gut wie keine Schmerzen zu erwarten. Dennoch wird die Bakterienanzahl im behandelten Bereich deutlich vermindert und bringt eine langfristige Verbesserung mit sich. Es kommt zu einem Heilungsprozess.

Wie wirksam ist die Behandlung mit der Vector-Methode?

Parodontitis-Behandlung mit der Vector-Methode ist gegenüber der herkömmlichen Therapie wesentlich wirksamer. Dies ist allein deshalb der Fall, weil von vielen Patienten eine schmerzhafte Behandlung herkömmlicher Art abgelehnt wird. Bei dieser Behandlung wird das Zahnfleisch aufgeschnitten, was allein schon zu mehr Schmerzen führt. Dennoch kann diese Behandlung den bakteriellen Biofilm keinesfalls gründlicher entfernen. Die Vector-Methode ist hier besser.

Weitere Informationen finden Sie hier (externer Link): Leben ohne Parodontitis